Wie kann ich meine E-Mail-Adresse mit zu RASANNNT nehmen?

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Viele Internetanbieter bieten mit dem Internetvertrag eine E-Mail-Adresse an – klingt praktisch. In den meisten Fällen ist auch noch eine üppige Cloud dabei – noch praktischer. Allerdings sind solche E-Mail-Adressen bei einem Anbieterwechsel gar nicht mehr so bequem. Meistens heißt es dann nämlich: Abschied nehmen.

Der Wechsel der E-Mail-Adresse bedeutet aber nicht den Verlust von Kontakten und bedeutet auch nicht, dass du auf dem digitalen Postweg abgeschnitten bist. Es gibt verschiedene Optionen, mit denen du trotzdem erreichbar bleibst.

E-Mail-Konto auf "Freemail"-Option umstellen

Als ersten Schritt solltest du prüfen, ob du deine E-Mail-Adresse auf ein Freemail-Konto umstellen kannst. Informationen dazu erhältst du bei dem Kundenservice deines bisherigen Anbieters. Wichtig ist, dass du dies schon vor Ende der Kündigung machst.

Telekom
Hauptnutzer*innen können ihr E-Mail-Postfach in ein Freemail-Postfach umwandeln. Dabei werden alle Daten übernommen, lediglich die Rechnungen können nicht mehr abgerufen werden. Also Rechnungen einfach vorab über den Service herunterladen. Bei Inklusivnutzer*innen ist das anders. Diese E-Mail-Adresse wird mit dem Tag der Kündigung sofort gelöscht. Deshalb empfiehlt die Telekom die Adresse vor der Kündigung selbst zu löschen und als Freemail-Postfach manuell einzurichten.
htp
htp bietet aktuell keine Freemail-Optionen für wechselnde Kund*innen an. Vodafone: Eine Mitnahme der E-Mail-Adresse ist möglich. Sofern du sie über dein Vertragsende hinaus weiternutzt, wertet Vodafone das Konto als aktiv. Bei länger Inaktivität wird eine Erinnerungs-E-Mail versendet.
1&1
Es besteht keine Möglichkeit eine E-Mail-Adresse von 1&1 als Freemail weiter zu nutzen.
Neue E-Mail-Adresse einrichten

Sollte Option 1 nicht in Frage kommen, musst du dich mit dem Gedanken an eine neue E-Mail-Adresse anfreunden. E-Mail-Provider gibt es wie Sand am Meer – aber wie findet man da jetzt den richtigen Anbieter? Das lässt sich nicht pauschal beantworten, weil es von deinen Bedürfnissen und Wünschen abhängt. Beispielsweise bieten Outlook und Gmail eine übersichtliche Benutzeroberfläche, Werbefreiheit, einen üppigen Speicher und lassen sich mit der jeweiligen Cloud verbinden. Wem eine sichere Verschlüsselung ein- und ausgehender E-Mails nach deutschen Datenschutzrichtlinien sowie eine Speicherung auf deutschen Servern wichtig ist, der ist bei deutschen Anbietern wie mailbox.org oder posteo.de besser aufgehoben. Da die Anbieter komplett werbefrei sind, fällt ein niedriger Monatsbeitrag in Höhe von einem Euro an.

E-Mail-Weiterleitung aktivieren

Nachdem du deine neue E-Mail-Adresse eingerichtet hast, aktivierst du bei deiner alten die Weiterleitung aller Nachrichten an deine neue Adresse. Die Weiterleitung ist quasi ein digitaler Nachsendeauftrag und die Sender*innen bekommen davon nichts mit. Am besten organisierst du dich schon sechs bis acht Wochen vor dem Auslaufen deines Altvertrags mit der neuen E-Mail-Adresse. Endet der Internetvertrag, ist in den meisten Fällen auch Schluss mit der Weiterleitung. In der Regel wird deine alte E-Mail-Adresse nach rund sechs Monaten wieder neu vergeben.

Automatische Rückantwort aktivieren

Da die Absender*innen weder von der Weiterleitung noch von deiner neuen E-Mail-Adresse etwas wissen, kannst du bei deinem neuen E-Mail-Postfach für sämtliche eingehenden Nachrichten eine automatische Rückantwort aktivieren. In dieser teilst du deinen Kontakten mit, dass deine alte E-Mail-Adresse mit sofortiger Wirkung veraltet ist und setzt sie über deine neue E-Mail-Adresse mit der Bitte, nur noch deine neue Adresse zu kontaktieren, in Kenntnis. Wichtiger Hinweis: Die meisten E-Mails kommen von Unternehmen in Form von Newslettern etc. – deshalb setze den Haken bei „nur an meine Kontakte senden“. Jetzt hast du es schon fast geschafft.

Daten aktualisieren

Am besten erstellst du dir noch eine Liste, bei welchen Musik- und Streaming-Dienstleistern, Buchungs- und Nachrichtenportalen du deine alte E-Mail-Adresse hinterlegt hast. Dort lässt sich die Adresse unkompliziert aktualisieren.

Vorhandene E-Mails, Kontakte und Kalendereinträge mitnehmen

Wenn du mit einem E-Mail-Programm wie beispielsweise Microsoft Outlook oder Mozilla Thunderbird arbeitest, kannst du in der Regel mehrere E-Mail-Konten hinzufügen. Sobald die beiden Konten zeitgleich dort eingerichtet sind, markierst du sämtliche gesendeten und empfangenen E-Mails deiner alten E-Mail-Adresse und verschiebst sie in die entsprechenden Ordner deines neuen E-Mail-Kontos. Dank des Glasfaser-Internets geht die Migration deiner Daten fix! Du hast bislang nur über den Browser auf deine Nachrichten zugegriffen? Vielleicht kommt eines der beiden Dienstprogramme für dich in Frage. Keine Lust auf Outlook oder Thunderbird? Dann organisiert die deutsche Firma Audriga gerne deinen digitalen Umzug für einen schmalen Taler. Falls du dich fragst, ob das wirklich klappt, kannst du mit einigen Nachrichten kostenlos testen. Alternativ kannst du sehr einfach die Konversationen deines Posteingangs als PDF oder HTML-Datei auf der Festplatte speichern.

Kontakte synchronisieren

Und zu guter Letzt: Solltest du schon ein Dienstprogramm wie Microsoft Outlook nutzen, musst du keine Kontakte synchronisieren, denn du kannst mit deinem neuen E-Mail-Konto weiter auf sie zugreifen. Sonst exportierst du deine Kontakte deines alten E-Mail-Kontos als CSV- oder vCard-Datei und importierst sie in dein neues Konto.

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