Die Fasern aus Glas oder Kunststoff leiten, im Gegensatz zu Kupfer, nicht über elektrische Impulse sondern über optische Signale – Lichtimpulse. Während bei Kupferkabeln das Signal immer schwächer wird je weiter das Gebäude vom Anschaltpunkt entfernt ist, bleibt die Leistung bei Glasfasern erhalten. Bei der Glasfasertechnologie werden die elektrischen Impulse in Lichtimpulse umgesetzt und über hochreine Glasfasern mit äußerst geringer Dämpfung übertragen. Deshalb gibt es keine störende Induktion über weite Entfernungen. Außerdem beeinflussen parallel verlegte Kupferkabel gegenseitig ihren Datendursatz negativ (Übersprechen), da dies Fehlerkorrekturen erfordert, die sich wiederum negativ auf die Übertragungsraten der Daten auswirken. Die Einschränkung durch Übersprechen ist umso größer, je mehr Kupferdoppeladern in diesen Kabelbündeln Daten mit hoher Geschwindigkeit parallel transportieren müssen. Eine Festlegung oder gar Garantie einer Bandbreitenangabe ist daher technisch nicht möglich.

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